Mut zur Nähe: Holzhauser Musiktage 2026 zeigen,
wie Klassik heute berührt
12.–18. Juli 2026 | Münsing am Starnberger See
München, Münsing. 13. April 2026: Wie nah kann Klassik dem Publikum heute kommen? Diese Frage prägt das Programm der Holzhauser Musiktage 2026. Unter der künstlerischen Leitung des Musikers und Kulturunternehmers Adriaan Feyaerts zeigt das Kammermusikfestival vom 12. bis 18. Juli 2026, wie internationale Exzellenz und persönliche Konzertatmosphäre auf überraschende Weise zusammenfinden.
Der in München lebende Belgier ist Teil einer neuen Generation von Kulturmachern, die künstlerische Exzellenz mit unternehmerischem Denken verbinden. Mit seiner Arbeit an den Holzhauser Musiktagen will Adriaan Feyaerts zeigen, dass Klassik dann ihre stärkste Wirkung entfaltet, wenn sie Menschen nicht beeindruckt – sondern berührt.
Die Festivaledition 2026 lädt dazu ein, große Musik neu zu erleben – konzentriert, unmittelbar, persönlich. Statt großer Gesten setzt Feyaerts auf künstlerische Reduktion und Nähe: „Wenn wir Klassik lebendig halten wollen, müssen wir sie von ihren Erwartungen befreien – ohne ihre Tiefe zu verlieren.“
Künstlerische Dramaturgie statt thematischem Motto
Vier Konzertabende bilden die künstlerische Dramaturgie des Festivals. Jeder von ihnen steht für eine eigene Perspektive auf zeitgenössisches Musizieren – von klassischer Kammermusik über experimentelle Formate bis zu genreübergreifenden Begegnungen.
Besonders eindrücklich verspricht ein Abend zu werden, an dem ein ikonisches Werk der Musikgeschichte in intimer Form neu erfahrbar wird: Tristan & Isolde in einer 90-minütigen Fassung für Streichsextett, Sprecher und Gesang. Schauspieler Thomas Loibl führt als Erzähler durch die Handlung, Susanne Bernhard gestaltet die Gesangspartie. Für Feyaerts ist das mehr als eine musikalische Idee: „Die Reduktion offenbart eine andere Wahrheit in der Musik – sie macht Emotion spürbar, nicht monumental.“
Internationale Klasse – lokale Identität
Auch 2026 vereint das Festival eine beeindruckende Liste internationaler Künstler:innen mit regionaler Verwurzelung:
Eröffnungskonzert mit spartenübergreifendem Charakter.
Anneleen Lenaerts (Harfe, Wiener Philharmoniker) und Christiane Karg (Sopran) mit einem außergewöhnlichen Programm für Harfe und Gesang.
Das Goldmund Quartett mit Dahoam, einem Werkzyklus zwischen klassischer Kammermusik und bayerischer Musiktradition.
Das Abschlusskonzert der Meisterkurse für Geige und Gesang, das Publikum und Nachwuchstalente direkt miteinander in Kontakt bringen.
Mit seinem Format steht das Festival für jene künstlerische Energie, die entsteht, wenn Weltniveau und Werkstattcharakter einander begegnen.
Kunst weiter denken: Musik trifft Fotografie und Poesie
2026 erweitern die Holzhauser Musiktage ihren Horizont über die Musik hinaus:
Der international bekannte Fotograf Sven-Christian Wolf zeigt exklusive Behind-the-Stage-Aufnahmen aus der Welt der klassischen Musik.
Die Wiener Poesiekünstlerin Anja Mutend bringt mit Poetry on Demand ein Format nach Holzhausen, das Konzerterlebnisse in zeitgenössische Sprache übersetzt.
Mit dem neuen Starnberger Hausmusik Salon werden Kammerkonzerte in privaten Räumen rund um den See initiiert – eine Hommage an die ursprüngliche Form der Hausmusik.
Nähe als Haltung
Das Besondere der Holzhauser Musiktage bleibt ihre Atmosphäre: kein distanziertes Konzerterlebnis, sondern Begegnung auf Augenhöhe. Die Loth Hof Tenne in Münsing ist dafür der ideale Ort – ländlich, charaktervoll, akustisch brillant.
Feyaerts beschreibt das Festival als „kulturelle Werkstatt für Nähe“: „Unsere Aufgabe ist es, Räume zu schaffen, in denen Musik nicht erklärt, sondern erlebt wird.“
Eckdaten Holzhauser Musiktage 2026
Zeitraum: 12., 14., 16. und 18. Juli 2026
Beginn: jeweils 19:30 Uhr
Spielort: Loth Hof Tenne, Münsing (Oberbayern)
Tickets: www.holzhauser-musiktage.de sowie im Loth Hof Laden in Münsing
Besonderheiten 2026:
Fotoausstellung - Poetry on Demand - Starnberger Hausmusik Salon - Meisterkurs-Abschlusskonzert
Über das Festival
Die Holzhauser Musiktage verstehen klassische Musik als kulturelle Sprache unserer Zeit. Seit 1977 bringen sie herausragende Solist:innen und Ensembles an den Starnberger See – heute unter neuer künstlerischer Leitung mit einer klaren Vision: Klassik als lebendige, berührende und gesellschaftlich relevante Kunstform.
Pressekontakt:
Christiane Wolff
c.wolff@holzhauser-musiktage.de

